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Lauma Skride

 

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind diese die Eigenschaften, mit denen es Lauma Skride gelingt, als Solistin wie als Kammermusikerin gleichermaßen auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern. Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl- Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Symphonikern Hamburg, der Dresdner Philharmonie oder dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgårds, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. Lauma Skride ist Mitbegründerin des „Skride Quartet“, zusammen mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud. Im Herbst 2019 unternimmt das Ensemble eine ausgedehnte Tournee durch Australien; 2019 erschien die erste CD bei ORFEO. Zu Lauma Skrides weiteren Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und das Armida Quartett. Die Saison 2019/20 beginnt für Lauma Skride mit Kammermusik bei der Schubertiade sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend gastiert sie beim Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons mit Clara Schumanns Klavierkonzert. Mit diesem selten gespielten Klavierkonzert ist sie ebenfalls in Rostock, Wien und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra zu hören. Ein weiterer Höhepunkt der Saison sind Konzerte zusammen mit Anne-Sophie Mutter und Daniel Müller-Schott beim Dänischen Radio-Sinfonieorchester mit Beethovens Tripelkonzert. 1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition, USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.