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Die Theaterpredigt - Dialog Kirche und Bühne Nr. 7: Die Nibelungen

mit Landesbischof Gerhard Ulrich  

In Friedrich Hebbels Trauerspiel DIE NIBELUNGEN ist die Katastrophe von Anfang an angekündigt. Schon als Drachentöter Siegfried am Hof der Burgunder auftaucht, häufen sich die Warnungen. Doch trotz besseren Wissens, laufen die Menschen in ihr Verderben und die Burgunder, zu Stückanfang auf der Höhe ihrer Macht, enden im Zwist in der Etzels brennender Halle. War das Unausweichlich? Mit Hunnenkönig Etzels resignativer Aufforderung „Schleppt die Welt auf Eurem Rücken weiter“, erlischt nicht die Hoffnung auf Erlösung aus dem Kreislauf der Gewalt, verschwindet nicht die Chance, selbst Verantwortung zum Besseren zu übernehmen und für Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen. Warum fing keiner an, aufzuhören mit der Gewalt? Was braucht`s dafür?

In einer THEATERPREDIGT, vor der Vorstellung am 6. April 2018 um 18.00 Uhr, setzt sich der Landesbischof der Ev. Nordkirche Gerhard Ulrich mit den Themen des Stückes auseinander. Der in Hamburg geborene Gerhard Ulrich studierte zunächst Germanistik, Theaterwissenschaften und Schauspiel, bevor er 1974 zum Studium der Evangelischen Theologie wechselte. 2013 wurde er von der Landessynode der Nordkirche zum Landesbischof gewählt. Seine Predigtstätten sind der Dom zu Schwerin und der Dom zu Lübeck. Ulrich ist zugleich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

Die THEATERPREDIGT versteht sich als theologischer Kommentar zu einer aktuellen Inszenierung des Mecklenburgischen Staatstheaters. Anders als bei einer Kirchenpredigt dient hier ein Theaterstück als Anlass, um über konkrete Themen, Erfahrungen und den Glauben in den Dialog zu treten und einen Standpunkt zu Kunst und Theater einzunehmen.

Der Eintritt zur Theaterpredigt ist frei. Kostenlose Platzkarten gibt es über die Kasse des Mecklenburgischen Staatstheaters, ebenso wie Kaufkarten für die anschließende Vorstellung.

Die Theaterpredigt - Dialog Kirche und Bühne Nr. 7: Die Nibelungen

mit Landesbischof Gerhard Ulrich  

In Friedrich Hebbels Trauerspiel DIE NIBELUNGEN ist die Katastrophe von Anfang an angekündigt. Schon als Drachentöter Siegfried am Hof der Burgunder auftaucht, häufen sich die Warnungen. Doch trotz besseren Wissens, laufen die Menschen in ihr Verderben und die Burgunder, zu Stückanfang auf der Höhe ihrer Macht, enden im Zwist in der Etzels brennender Halle. War das Unausweichlich? Mit Hunnenkönig Etzels resignativer Aufforderung „Schleppt die Welt auf Eurem Rücken weiter“, erlischt nicht die Hoffnung auf Erlösung aus dem Kreislauf der Gewalt, verschwindet nicht die Chance, selbst Verantwortung zum Besseren zu übernehmen und für Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen. Warum fing keiner an, aufzuhören mit der Gewalt? Was braucht`s dafür?

In einer THEATERPREDIGT, vor der Vorstellung am 6. April 2018 um 18.00 Uhr, setzt sich der Landesbischof der Ev. Nordkirche Gerhard Ulrich mit den Themen des Stückes auseinander. Der in Hamburg geborene Gerhard Ulrich studierte zunächst Germanistik, Theaterwissenschaften und Schauspiel, bevor er 1974 zum Studium der Evangelischen Theologie wechselte. 2013 wurde er von der Landessynode der Nordkirche zum Landesbischof gewählt. Seine Predigtstätten sind der Dom zu Schwerin und der Dom zu Lübeck. Ulrich ist zugleich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

Die THEATERPREDIGT versteht sich als theologischer Kommentar zu einer aktuellen Inszenierung des Mecklenburgischen Staatstheaters. Anders als bei einer Kirchenpredigt dient hier ein Theaterstück als Anlass, um über konkrete Themen, Erfahrungen und den Glauben in den Dialog zu treten und einen Standpunkt zu Kunst und Theater einzunehmen.

Der Eintritt zur Theaterpredigt ist frei. Kostenlose Platzkarten gibt es über die Kasse des Mecklenburgischen Staatstheaters, ebenso wie Kaufkarten für die anschließende Vorstellung.