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Wildes Land - Der große Dreesch

Eine Stadtteilrecherche von Helge Schmidt und Ensemble - Uraufführung 

Stückdauer: 2 Stunden, 45 Minuten inklusive aller Fahrten und Wege
Premierendatum: 29.11.2019

Der Dreesch – einst von 62.000 gezähmt, dann von 60 % verlassen, wäre fast wieder verwildert und wird heute aus aller Welt neu bevölkert. So viel Leben, so viele Geschichten…

Das Stadtprojekt WILDES LAND versucht die Annäherung an einen Stadtteil zwischen DDR-Vorzeigeprojekt und sozialem Brennpunkt, Plattenbau und See-Idylle, Gestern und Heute. Gemeinsam mit Menschen verschiedener Generationen, die auf dem Großen Dreesch zuhause sind oder waren, wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Ort an dem wir groß werden auf unser Leben hat.

Helge Schmidt, 1983 in Schwerin geboren, zog 1984 mit seiner Familie auf den Dreesch. Heute lebt er in Hamburg und arbeitet als freischaffender Regisseur in der freien Szene und im Stadt- und Staatstheater. 2019 wurde er für sein Projekt CUM-EX PAPERS – EINE RECHERCHE ZUM ENTFESSELTEN FINANZWESEN mit dem begehrten Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

Start der Aufführung ist jeweils im Kassenfoyer des Großen Hauses. Hin- und Rückfahrt mit der Straßenbahn des NVS inklusive.

„ Ein Theaterspektakel, das um der Erkenntnis willen tiefer gräbt als üblich. Das Stück verändert die öffentliche Sichtweise auf einen weithin aus dem Blick geratenen Stadtteil. Schmidts Inszenierung spielt mit den Verhältnissen, reißt scheinbar Unveränderliches vom Sockel. So stößt „Wildes Land“ für den staunenden Beobachter Türen und Fenster auf. Es gelingt eine glaubhafte Verwandlung des Ortes in einen Hort der Erinnerung bei gleichzeitiger Verschärfung der Wahrnehmung gegenwärtiger Verwerfungen. Helge Schmidt ist ein Pionier neuartiger Darstellungsweisen. Er schafft hier ganz weit draußen, fernab der Hauptstraße, mithilfe seines prächtig agierenden Ensembles großes Welttheater. Chapeau! “

27.12.2019, Ulrich Grunert

„ Da wird die Gemeinschaft gefeiert, der weite Blick und ein freundliches, im Gegensatz zur Innenstadt rein gar nicht anonymes Miteinander. Da wird der Große Dreesch kurzzeitig zum Sehnsuchtsort, um gleich darauf von Arbeitslosen, Rumhängern und Langeweile zu erzählen. … Großartig ist die Szene, in der die Schauspieler mit Tiermasken, Goldketten und Kunstfellmänteln durch die Wohnungen posen. Auf den Schultern tragen sie die Plattenbau-Modelle wie Ghettoblaster, sind Könige der Vorstadt. “

02/2020, Katrin Ullmann

Wildes Land - Der große Dreesch

Eine Stadtteilrecherche von Helge Schmidt und Ensemble - Uraufführung 

Der Dreesch – einst von 62.000 gezähmt, dann von 60 % verlassen, wäre fast wieder verwildert und wird heute aus aller Welt neu bevölkert. So viel Leben, so viele Geschichten…

Das Stadtprojekt WILDES LAND versucht die Annäherung an einen Stadtteil zwischen DDR-Vorzeigeprojekt und sozialem Brennpunkt, Plattenbau und See-Idylle, Gestern und Heute. Gemeinsam mit Menschen verschiedener Generationen, die auf dem Großen Dreesch zuhause sind oder waren, wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Ort an dem wir groß werden auf unser Leben hat.

Helge Schmidt, 1983 in Schwerin geboren, zog 1984 mit seiner Familie auf den Dreesch. Heute lebt er in Hamburg und arbeitet als freischaffender Regisseur in der freien Szene und im Stadt- und Staatstheater. 2019 wurde er für sein Projekt CUM-EX PAPERS – EINE RECHERCHE ZUM ENTFESSELTEN FINANZWESEN mit dem begehrten Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

Start der Aufführung ist jeweils im Kassenfoyer des Großen Hauses. Hin- und Rückfahrt mit der Straßenbahn des NVS inklusive.

Stückdauer: 2 Stunden, 45 Minuten inklusive aller Fahrten und Wege
Premierendatum: 29.11.2019

Ein Theaterspektakel, das um der Erkenntnis willen tiefer gräbt als üblich. Das Stück verändert die öffentliche Sichtweise auf einen weithin aus dem Blick geratenen Stadtteil. Schmidts Inszenierung spielt mit den Verhältnissen, reißt scheinbar Unveränderliches vom Sockel. So stößt „Wildes Land“ für den staunenden Beobachter Türen und Fenster auf. Es gelingt eine glaubhafte Verwandlung des Ortes in einen Hort der Erinnerung bei gleichzeitiger Verschärfung der Wahrnehmung gegenwärtiger Verwerfungen. Helge Schmidt ist ein Pionier neuartiger Darstellungsweisen. Er schafft hier ganz weit draußen, fernab der Hauptstraße, mithilfe seines prächtig agierenden Ensembles großes Welttheater. Chapeau!

SVZ, 27.12.2019, Ulrich Grunert

Da wird die Gemeinschaft gefeiert, der weite Blick und ein freundliches, im Gegensatz zur Innenstadt rein gar nicht anonymes Miteinander. Da wird der Große Dreesch kurzzeitig zum Sehnsuchtsort, um gleich darauf von Arbeitslosen, Rumhängern und Langeweile zu erzählen. … Großartig ist die Szene, in der die Schauspieler mit Tiermasken, Goldketten und Kunstfellmänteln durch die Wohnungen posen. Auf den Schultern tragen sie die Plattenbau-Modelle wie Ghettoblaster, sind Könige der Vorstadt.

Theater heute, 02/2020, Katrin Ullmann

Termine / Tickets

  • Apr Fr
    24
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer

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  • So
    26
    18.00 Uhr
    Kassenfoyer

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  • 29.11.2019
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 07.12.2019
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 08.12.2019
    18.00 Uhr
    Kassenfoyer
  • 12.12.2019
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 21.12.2019
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 04.01.2020
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 30.01.2020
    19.30 Uhr
    Kassenfoyer
  • 02.02.2020
    18.00 Uhr
    Kassenfoyer